Skua und mehr…

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Ein herzliches Grüezi mitenand an Alle Interessierten….

Wir freuen uns sehr, über Euer grosses Interesse an unseren Reiseberichten und danken Euch für die Rückmeldungen.

Nun sind wir also in Lanzarote unterwegs und verbringen einige Tage mit unserer Freundin Rita auf dem Festland. Da wir sowieso einige Arbeiten durch die Mechaniker vornehmen lassen, mieten wir ein Auto für 2 Tage.

Ihr müsst wissen….Rita ist eine begeisterte Fotografin und sieht im kleinsten Detail die Schönheiten vor ihrem geistigen Auge. Zeitweise sitzt sie lange vor einem Objekt und probiert alles Mögliche aus. So benötigen wir viel Zeit …. :-))), die wir ja auch haben.

Wir besuchen den Timanfaya Nationalpark, ein eindrückliches und sehr schönes Erlebnis. Die Natur und ihre Kräfte sind in einer kargen Vulkanlandschaft zu sehen, mit wenig Vegetation in der Nähe des Vulkans der zwischen 1730 bis 1736 aktiv war. Er hinterlässt der  Menschheit ein Meer von schwarzem bis kupferfarbenem Vulkangestein und Sand. Er erscheint ruhig, ist aber immer noch aktiv. Dies wird uns während einer Führung praktisch demonstriert. Nur 12 Meter unter uns herrschen bis zu 600 Grad. Das kleinste Stück Holz beginnt sofort zu brennen und beim Wasser giessen in die Felsspalten entsteht innerhalb weniger Sekunden eine Fontäne von Wasserdampf (Geysir). Es werden auch Fleischstücke auf einem Vulkangrill gebraten, welche Martin natürlich sofort testen muss….. Während der Busfahrt durch die beeindruckenden Formationen von Lava können wir aussteigen zum fotografieren oder einfach staunen welche Kraft hinter diesem Naturereignis steckt. Danach fahren wir der Küste entlang Richtung Süden wo wir teilweise stillgelegte Salinen sehen und wunderschöne Strände mit kupferfarbenem Sand. Die Abendstimmung geniessen wir bei angenehmer Wärme an einem dieser Strände, die gegen Westen offen sind.

Am nächsten Tag sehen wir uns den Norden der Insel an. Wir besuchen den unterirdischen See (Jameos del Agua) und die etwas höher gelegenen Höhlen (Cueva de los Verdes) die mit dem See in einem kilometerlangen Tunnel bis zum Meer verbunden sind, aber nur einen Teil davon begehbar ist. Faszinierend, was der Inselkünstler César Manrique vollbracht hat mit seiner Begabung Natur und Kunst in Einklang zu bringen ohne das wesentliche Kulturerbe zu stören. Wir besuchen den nördlichsten Aussichtspunkt der Insel Mirador del Rio 473m ü.M., von wo wir einen traumhaften Ausblick auf La Graciosa und Fuerteventura geniessen.

Die Zeit vergeht schnell und wir möchten weiter reisen. Unser Ziel ist Teneriffa und Rita mietet nochmal ein Auto für ihre letzten Ferientage.